Die größte Veranstaltung ist ohne Zweifel das zweitägige Dorffest. Es hat eine Tradition seit Anfang der 1980er Jahre. 1980 als die erste Totalsanierung des Hauses Am Quall beendet war, veranstaltete der Bürger- und Verkehrsverein ein Volksfest, an dem viele Vereine teilnahmen.
Das Fest kam so gut an, dass bald der Wunsch nach Wiederholung entstand. Und die gab es seit 1981. Der Bürger- und Verkehrsverein bot den Vereinen mit dem Fest eine Plattforum, sich und ihre Arbeit darzustellen. Ein Dutzend Jahre lief das so. Dann aber hatten sich Auflagen so verändert, dass der BVV das Großprojekt nicht mehr stemmen konnte. Es gründete sich der Verein „Dorffest Gruiten“, dem die Stadt Haan den Auftrag zur Organisation und Durchführung übertrug. Im Frühherbst 2025 kündigte die Stadt aber den Durchführungsvertrag. In allen Jahren wurde das Dorffest zu einem Ort, an dem sich Freundschaften pflegen ließen. Viele ehemalige Gruitener nutzen das Fest zu einem Besuch in der „alten Heimat“ und zum Wiedersehen mit alten Freunden.
Aus dem Wunsch, die Dorffesttradition fortzusetzen, entstand dann im November 2025 der neue Dorffestverein Gruiten. Bei der Gründung wirkten mehr als 20 engagierte Bürger mit. Sie alle wollen die Tradition bewahren. Und dazu zählen auch die Maibaum-Aktion zum Maifeiertag und in der Vorweihnachtszeit an den Adventssonntagen das offene Singen unterm Weihnachtsbaum auf dem Dorfanger.
Immer am 1. Mai wird auf dem Dorfanger ein Maibaum aufgestellt. Der Posaunenchor Gruiten spielt passende Lieder. Viele Gruitener nutzen gern die Gelegenheit zum Treffen mit Freunden und zur Pflege von Kontakten.
Es gibt Kaffee und Kuchen, Gegrilltes und kühle Getränke.
Auch in 2026 sorgte die Nachbarschaftsgruppe „Düssel-Einsatz“ für den Maibaum. Frank Hübel, 2. Vorsitzender des Dorffestvereins Gruiten begrüßte die Besucher mit launigen Worten. Vorstandsmitglieder führten jede Menge Gespräche mit Gästen und sammelten Vorschläge ein.
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Seit einigen Jahrzehnten gibt es eine Wintertradition in Gruiten. Auf dem Dorfanger, neben dem Haus am Quall, steht ein großer Weihnachtsbaum, geschmückt mit Lichtern, Päckchen und Kugeln.
An allen Adventssonntagen gibt es nachmittags, wenn es schon dunkel ist, ein offenes Singen. Örtliche Chöre – an jedem Sonntag ein anderer – treten auf. Die Gäste dürfen in die gespielten Advents- und Weihnachtslieder einstimmen.
Das Deutsche Rote Kreuz schenkt warme Getränke aus. Und immer wieder kommt (rund um den 6. Dezember) auch der Nikolaus für die kleinen Besucher.
Die Adventssonntage in 2026: 29. November (1. Advent), 6. Dezember (2. Advent), 13. Dezember (3. Advent) und 20. Dezember (4. Advent).